Linienbündelung

Mit dem Ziel der Sicherung einer ausreichenden Verkehrsbedienung und somit im Interesse der Allgemeinheit hat die mhv im Jahr 1999 das Linienbündelungskonzept umgesetzt. Linienbündelung ist die Zusammenfassung von Linien des straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖSPV) zu Linienbündeln.


In diesen Linienbündeln befinden sich verkehrlich und wirtschaftlich verflochtene Linien, für die nur noch im Bündel die Konzession beantragt werden kann. In der Regel gehören zu einem Linienbündel neben ertragsstarken auch ertragsschwächere Linien. Durch die Bedienung dieser Linien durch lediglich ein Verkehrsunternehmen sollen betriebliche Optimierungspotentiale und Synergieeffekte ermöglicht werden, die bei Einzelvergabe in diesem Ausmaß nicht erreichbar wären. Auch soll dem Rückzug der Betreiber allein auf ertragsstärkere Linien vorgebeugt werden.

Einige Linienbündel wurden aus Zwecken der Vergabe von ÖPNV-Leistungen in Linienlose aufgeteilt, um die mittelständische Struktur der Verkehrsunternehmen in den beiden Kreisen zu berücksichtigen. Die Harmonisierungszeitpunkte der Linienbündel bleiben dabei unberührt.

Als nächstes steht das Linienbündel D "Löhne und Bad Oeynhausen" mit den beiden Linienlosen D1 "WerreBus Bad Oeynhausen" und D2 "WerreBus Löhne" am 1.12.2008 zur Harmonisierung an. Dieses Linienbündel wurde, da es zur Zeit gemeinwirtschaftlich erbracht wird, von der mhv europaweit ausgeschrieben.

Detaillierte Informationen zum Thema Linienbündelung finden Sie in Kapitel 7 (Linnienbündelung) und Kapitel 8-017 (Linienlose) des Nahverkehrsplanes der Kreise Minden-Lübbecke und Herford, der als PDF-Dokument in unserem Download-Center bereitliegt.

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